SETI Petition
SETI Petition
Am 12. Oktober 1992, zum 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch
Christoph Kolumbus, begann die US-Weltraumbehörde NASA die sogenannte
High Resolution Microwave Survey, eine Suche nach Radiosignalen von
möglichen außerirdischen Zivilisationen im Mikrowellenbereich. Das
Projekt kostete 100 Million US-Dollar. Mikrowellen haben eine derartig
enge Wellenlänge, dass sie im Bereich von Zentimetern und darunter
liegen. SETI Programme suchen vorzugsweise in der 21-cm-Linie des
neutralen Wasserstoffs, die einer Frequenz von 1420 bis 1720 Megahertz
entspricht und im Fachjargon als das sogenannte Wasserloch bezeichnet
wird. Der Begriff Wasserloch geht auf die Astrophysiker Philip Morrison
und Giuseppe Cocconi zurück, die 1959 in einem Brief an die
Wissenschaftszeitschrift Nature postulierten, dass außerirdische
Zivilisationen höchstwahrscheinlich in der extrem störungsarmen
Frequenz des neutralen Wasserstoffatoms interstellare Radiobotschaften
austauschen würden. Wie Tiere in der afrikanischen Savanne, die sich um
ein Wasserloch versammeln, um zu trinken, so könnten sich
Radiobotschaften von außerirdischen Zivilisationen in der Frequenz von
1420 bis 1720 Megahertz tummeln...